Der Strumpf ist verordnet, die Größe stimmt – und trotzdem sitzen Sie morgens auf der Bettkante und kämpfen mit dem Gewebe. So geht es vielen, die zum ersten Mal Kompressionsstrümpfe tragen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Technik wird das Anziehen in wenigen Tagen zur Routine.
Das Wichtigste vorab: Ziehen Sie Kompressionsstrümpfe morgens an, bevor die Beine anschwellen. Tragen Sie dabei gummierte Handschuhe. Stülpen Sie den Strumpf bis zur Ferse auf links, schlüpfen Sie mit dem Fuß hinein und schieben Sie das Gestrick in kleinen Etappen nach oben, statt am Rand zu ziehen. Reicht die Kraft in den Händen nicht, helfen Anziehhilfen. Diese kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Bedarf verordnen.
Warum sind Kompressionsstrümpfe so schwer anzuziehen?
Medizinische Kompressionsstrümpfe sollen Druck auf das Bein ausüben. Deshalb sind sie deutlich enger und fester gestrickt als normale Strümpfe. Am Knöchel ist der Druck am höchsten, nach oben nimmt er ab. Genau diese Enge macht das Anziehen anstrengend, vor allem über Ferse und Rist.
Ein zu enger Strumpf ist das aber nicht. Er muss so sitzen, damit er wirkt. Mühsam wird es vor allem, wenn die Technik nicht stimmt: Wer den Strumpf wie eine Socke aufrollt und dann hochzerrt, braucht viel Kraft und riskiert Falten. Wer ihn dagegen umstülpt und Stück für Stück hochschiebt, kommt meist mit deutlich weniger Kraft aus.
Dazu kommt: Je höher die Kompressionsklasse und je fester das Gestrick, desto mehr Übung braucht es. Welche Klassen und Strickarten es gibt, erklären wir in einem eigenen Beitrag. Hier geht es nur um die Handhabung im Alltag.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Anziehen?
Der beste Zeitpunkt ist morgens, kurz nach dem Aufstehen. Dann sind die Beine noch nicht oder kaum geschwollen, und der Strumpf gleitet leichter über Knöchel und Wade. Je später Sie ihn anziehen, desto mehr Flüssigkeit hat sich im Gewebe gesammelt.
Planen Sie das Anziehen fest in Ihre Morgenroutine ein. Viele legen die Strümpfe schon abends neben das Bett, damit sie gleich griffbereit sind. Wenn Sie morgens duschen, trocknen Sie die Beine gründlich ab und warten Sie einen Moment. Auf feuchter Haut haftet das Gestrick und lässt sich schwer verteilen.
Abends ziehen Sie die Strümpfe in der Regel wieder aus. Ob Sie sie ausnahmsweise auch nachts tragen sollen, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Bei Venenleiden werden Kompressionsstrümpfe meist nur tagsüber getragen.
Was sollten Sie vor dem Anziehen vorbereiten?
Eine gute Vorbereitung spart Kraft und schont das Material. Sie brauchen dafür nur wenige Minuten und kaum Zubehör.
- Sitzplatz: Setzen Sie sich auf einen stabilen Stuhl oder die Bettkante. Im Stehen verlieren Sie leicht das Gleichgewicht.
- Handschuhe: Gummierte Anziehhandschuhe oder einfache Haushaltshandschuhe aus Gummi verbessern den Griff. Sie verteilen die Kraft auf die ganze Hand und schützen das Gestrick vor Fingernägeln.
- Schmuck ablegen: Ringe und Armbänder können Fäden ziehen. Legen Sie sie erst nach dem Anziehen wieder an.
- Nägel pflegen: Rund gefeilte Fingernägel und gepflegte Zehennägel schonen das Material. Raue Fersen können das Gestrick ebenfalls aufrauen.
- Haut trocken lassen: Cremen Sie die Beine morgens nicht ein. Die Hautpflege gehört auf den Abend.
Wie ziehe ich Kompressionsstrümpfe Schritt für Schritt an?
Das Grundprinzip lautet: umstülpen, hineinschlüpfen, in Etappen hochschieben. Die folgende Anleitung gilt für Kniestrümpfe. Bei Schenkelstrümpfen und Strumpfhosen gehen Sie genauso vor, nur weiter nach oben.
- Hand in den Strumpf. Greifen Sie mit einer Hand in den Strumpf, bis Sie die Ferse von innen fassen können.
- Bis zur Ferse umstülpen. Halten Sie die Ferse fest und ziehen Sie den Strumpf mit der anderen Hand über Ihre Hand zurück. So wird er bis zur Ferse auf links gewendet. Das Fußteil bleibt dabei innen, der Rest liegt umgestülpt darüber. Rollen Sie den Strumpf nicht auf.
- Fuß hineinschlüpfen. Ziehen Sie das Fußteil mit beiden Händen etwas auseinander und schlüpfen Sie mit dem Fuß hinein, bis die Ferse genau in der Fersentasche sitzt.
- Über die Ferse bringen. Fassen Sie den umgestülpten Teil und ziehen Sie ihn über die Ferse. Das ist der anstrengendste Moment. Danach wird es leichter.
- In Etappen hochschieben. Arbeiten Sie das Gestrick mit flachen Händen Stück für Stück über Knöchel und Wade nach oben. Schieben und verteilen Sie, statt am oberen Rand zu ziehen.
- Glattstreichen. Streichen Sie den Strumpf zum Schluss mit beiden Händen von unten nach oben glatt. So verteilt sich das Material gleichmäßig, und Falten verschwinden.
- Sitz prüfen. Ein Kniestrumpf endet etwa zwei Querfinger unterhalb der Kniekehle. Die Ferse liegt in der Fersentasche, und nirgends bilden sich Falten oder Wülste.
Beispiel: Renate, 68 Jahre, bekommt ihre ersten Kompressionsstrümpfe nach einer Venenbehandlung. In den ersten Tagen braucht sie morgens eine Viertelstunde und ist danach erschöpft. Mit Gummihandschuhen und der Umstülp-Technik schafft sie es nach einer Woche in wenigen Minuten. Der Trick, der ihr am meisten hilft: nicht ziehen, sondern schieben.
Was gilt bei Schenkelstrümpfen und Strumpfhosen?
Schenkelstrümpfe ziehen Sie genauso an und schieben das Gestrick bis knapp unter die Gesäßfalte. Hat der Strumpf ein Haftband, sollte es flach auf der Haut liegen und nicht umgeschlagen sein.
Bei Strumpfhosen ziehen Sie im Sitzen zuerst beide Beine nacheinander ein gutes Stück hoch. Erst dann stehen Sie auf und ziehen das Leibteil nach oben. Es sitzt richtig, wenn der Bund in der Taille liegt und der Zwickel senkrecht im Schritt verläuft. Stehen Sie dabei am besten an einer Wand oder mit einer Stuhllehne in Reichweite.
Wie ziehe ich die Strümpfe abends wieder aus?
Auch beim Ausziehen helfen Handschuhe. Setzen Sie sich hin, greifen Sie den oberen Rand und schlagen Sie ihn ein Stück nach unten um. Dann streifen Sie den Strumpf gleichmäßig über Wade und Knöchel nach unten und zum Schluss über Ferse und Fuß. Wer sich nicht gut bücken kann, nutzt eine Ausziehhilfe. Sie erinnert an einen langen Schuhlöffel und schiebt den Strumpf über die Ferse.
Welche Anziehhilfen gibt es – und wer zahlt sie?
Anziehhilfen sind Hilfsmittel, mit denen Sie den Strumpf mit weniger Kraft oder ohne tiefes Bücken anziehen. Sind sie medizinisch nötig, zahlt die Krankenkasse nach ärztlicher Verordnung. Anziehhandschuhe kaufen Sie dagegen in der Regel selbst.
Welche Hilfe passt, hängt von Ihrer Beweglichkeit, Ihrer Handkraft und der Art des Strumpfs ab. Die folgende Übersicht zeigt die gängigen Varianten:
| Anziehhilfe | So funktioniert sie | Geeignet für | Wer zahlt? |
|---|---|---|---|
| Gummierte Anziehhandschuhe | Verbessern den Griff, verteilen die Kraft und schützen das Gestrick vor Nägeln und Schmuck | Fast alle Trägerinnen und Träger, auch Angehörige und Pflegekräfte | In der Regel selbst; im Hilfsmittelverzeichnis sind Handschuhe nicht als eigene Anziehhilfe aufgeführt |
| Gleitsocke (Fußgleiter) | Glatter Stoffschlauch über dem Fuß, auf dem der Strumpf leicht über die Ferse rutscht; danach wird sie vorn herausgezogen | Strümpfe mit offener Fußspitze | Liegt manchen Strümpfen bei; als eigenes Hilfsmittel bei medizinischer Notwendigkeit auf Verordnung |
| Gleitfähige Anziehhilfe mit Griffbändern | Reißfestes, glattes Material mit Bändern, über das der Strumpf mit Zug nach oben gleitet | Menschen mit wenig Handkraft; auch für geschlossene Fußspitzen erhältlich | Krankenkasse bei ärztlicher Verordnung und entsprechender Einschränkung |
| Anziehgestell („Butler“) | Metallgestell, über das der Strumpf gespannt wird; Sie steigen hinein und ziehen das Gestell an den Griffen hoch | Menschen, die sich nicht weit bücken können, z. B. bei Hüft-, Knie- oder Rückenproblemen | Krankenkasse bei ärztlicher Verordnung und entsprechender Einschränkung |
| Ausziehhilfe | Langer, schuhlöffelartiger Stab, der den Strumpf über die Ferse schiebt | Menschen, die den Fuß nicht gut erreichen | Krankenkasse bei ärztlicher Verordnung und entsprechender Einschränkung |
Im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung stehen An- und Ausziehhilfen für Kompressionsstrümpfe in einer eigenen Produktart (Positionsnummer 02.40.01.3). Ärztinnen und Ärzte verordnen sie auf einem eigenen Rezept, also nicht zusammen mit den Strümpfen. Voraussetzung ist, dass Sie den Strumpf ohne Hilfe nicht anziehen können. Das ist etwa der Fall bei deutlichen Einschränkungen der Finger-, Hand- oder Armgelenke, vor allem beim Greifen, oder wenn Sie sich im Rumpf nicht ausreichend beugen können. Auch starkes Übergewicht, Lähmungen oder versteifte Gelenke können ein Grund sein.
Für eine verordnete Anziehhilfe gilt die gesetzliche Zuzahlung wie bei anderen Hilfsmitteln. Wie hoch sie ist und wie Sie Rezept und Ablauf richtig angehen, lesen Sie in unserem Beitrag Hilfsmittel von der Krankenkasse: vom Rezept zur Lieferung.
Expertenhinweis: Die aktuelle Leitlinie zur Kompressionstherapie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie (Stand Juli 2026) empfiehlt: „Bei eingeschränkter Beweglichkeit und Problemen beim An- und Ausziehen des MKS sollten geeignete An- und Ausziehhilfen verordnet werden.“ MKS steht dabei für medizinischer Kompressionsstrumpf. Sprechen Sie Probleme beim Anziehen also offen in der Praxis an. Eine Therapie wirkt nur, wenn Sie den Strumpf jeden Tag tragen können.
Welche Anziehhilfe für Sie am besten funktioniert, ist sehr individuell. Probieren Sie verschiedene Modelle am besten mit fachlicher Anleitung aus, bevor Sie sich entscheiden. Einen Überblick über unsere Versorgung finden Sie auf der Seite unsere Kompressionsversorgung.
Was, wenn Angehörige oder ein Pflegedienst helfen?
Wer die Strümpfe gar nicht selbst anziehen kann, bekommt Unterstützung. Das An- und Ausziehen ärztlich verordneter Kompressionsstrümpfe kann als Leistung der häuslichen Krankenpflege verordnet werden, und zwar bereits ab Kompressionsklasse I. Dann kommt ein Pflegedienst morgens und abends.
Übernehmen Angehörige das Anziehen, gelten dieselben Regeln wie oben. Ein paar Punkte erleichtern es zusätzlich:
- Position wählen: Die betroffene Person sitzt. Sie selbst sitzen oder knien davor, damit Sie nicht im Rücken ziehen müssen.
- Handschuhe tragen: Das gilt auch für Helfende. So brauchen Sie weniger Kraft und schonen das Material.
- Bein abstützen: Legen Sie die Ferse auf Ihren Oberschenkel oder einen niedrigen Hocker. Das Bein liegt dann ruhig.
- Haut ansehen: Achten Sie beim An- und Ausziehen auf Rötungen, Druckstellen oder kleine Wunden, vor allem an Ferse, Knöchel und Schienbein.
- Nachfragen: Kribbelt oder schmerzt etwas, sitzt der Strumpf vielleicht nicht richtig. Streichen Sie ihn noch einmal glatt.
Pflegedienste, die regelmäßig Kompressionsstrümpfe anziehen, profitieren oft von einer Anziehhilfe. Sie schont auch den Rücken der Pflegekraft.
Typische Fehler beim Anziehen – und wie Sie sie vermeiden
Die meisten Probleme mit Kompressionsstrümpfen entstehen nicht durch den Strumpf selbst, sondern durch kleine Handgriffe. Diese Fehler sehen wir in der Beratung besonders häufig:
- Strumpf aufrollen wie eine Socke. Ein aufgerollter Rand wirkt wie ein enges Gummiband und lässt sich schwer über die Ferse bringen. Besser: bis zur Ferse umstülpen.
- Am oberen Rand hochziehen. Das überdehnt das Gestrick und kostet unnötig Kraft. Besser: das Material mit flachen Händen in Etappen hochschieben.
- Falten stehen lassen. Falten drücken sich in die Haut und können Einschnürungen verursachen. Besser: zum Schluss alles glattstreichen, besonders in der Kniekehle und am Fußgelenk.
- Rand umschlagen. Ein umgeschlagener oberer Rand erhöht den Druck an dieser Stelle. Besser: den Rand flach liegen lassen. Ist der Strumpf zu lang, sprechen Sie uns an.
- Strumpf zu hoch ziehen. Reicht der Kniestrumpf bis in die Kniekehle, scheuert er beim Beugen. Besser: etwa zwei Querfinger darunter enden lassen.
- Morgens eincremen. Creme macht das Anziehen schwerer und kann das Material angreifen. Besser: abends nach dem Ausziehen pflegen.
- Erst am Vormittag anziehen. Dann sind die Beine oft schon geschwollen. Besser: direkt nach dem Aufstehen.
- Beschwerden ignorieren. Schmerzen, Taubheitsgefühl oder kalte, blasse oder bläuliche Zehen sind ein Warnzeichen. Dann den Strumpf ausziehen und ärztlich abklären lassen.
Wie wasche und pflege ich Kompressionsstrümpfe richtig?
Kompressionsstrümpfe sollten Sie am besten nach jedem Tragen waschen. Schweiß, Hautschuppen und Schmutz greifen das Material an. Durch das Waschen ziehen sich die Fasern außerdem wieder zusammen, und der Strumpf behält seine Wirkung länger.
Maßgeblich sind immer die Pflegehinweise auf dem Etikett Ihres Strumpfs. Diese Checkliste fasst die wichtigsten Regeln zusammen:
- Täglich waschen: am besten abends, dann ist der Strumpf bis zum nächsten Morgen oder übernächsten Tag trocken.
- Schonend waschen: per Hand in lauwarmem Wasser oder in der Maschine im Schon- oder Feinwaschgang, meist bei 30 bis 40 Grad. Ein Wäschenetz schützt das Gestrick.
- Das richtige Mittel: Feinwaschmittel oder ein Spezialwaschmittel für Kompressionsstrümpfe. Kein Weichspüler, kein Bleichmittel, keine optischen Aufheller.
- Nicht auswringen: Drücken Sie das Wasser sanft in einem Handtuch aus.
- Richtig trocknen: an der Luft, liegend oder locker hängend. Nicht auf die Heizung und nicht in die pralle Sonne. Den Wäschetrockner nur nutzen, wenn das Etikett es ausdrücklich erlaubt.
- Haftband beachten: Für Strümpfe mit Silikonhaftband am Oberschenkel gelten oft eigene Pflegehinweise des Herstellers. Lesen Sie diese auf dem Beipackzettel nach.
- Haltbarkeit kennen: Bei täglichem Tragen halten Kompressionsstrümpfe in der Regel etwa sechs Monate. Danach lässt der Druck spürbar nach, auch wenn der Strumpf noch gut aussieht.
- Wechselversorgung nutzen: Bei der Erstversorgung können zwei Paar verordnet werden: eines zum Tragen, eines zum Waschen. So tragen Sie jeden Tag einen frischen Strumpf.
- Folgeversorgung rechtzeitig planen: Ist die übliche Tragezeit von rund sechs Monaten vorbei, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt neue Strümpfe verordnen. Wie viele Paare Ihre Kasse wann übernimmt, ist nicht bei allen Kassen gleich geregelt. Ändert sich der Umfang Ihrer Beine deutlich, etwa durch Gewichtsabnahme oder eine erfolgreiche Entstauung, kann eine neue Versorgung auch früher begründet sein.
Tipp: Notieren Sie das Abgabedatum Ihrer Strümpfe im Kalender und vereinbaren Sie nach etwa fünf Monaten einen Arzttermin. Dann liegt das neue Rezept rechtzeitig vor. Denken Sie daran: Ein Hilfsmittelrezept muss innerhalb von 28 Tagen eingelöst werden.
Was braucht die Haut unter dem Kompressionsstrumpf?
Die Haut unter dem Strumpf braucht regelmäßige Pflege, denn Druck und Gestrick können sie austrocknen. Cremen Sie Ihre Beine deshalb abends nach dem Ausziehen ein. Morgens bleibt die Haut unbehandelt, damit der Strumpf gut gleitet und das Material nicht leidet.
Geeignet sind feuchtigkeitsspendende Lotionen oder spezielle Pflegeprodukte, die Hersteller für die Anwendung mit Kompressionsstrümpfen anbieten. Achten Sie auf diese Punkte:
- Die Creme sollte über Nacht gut einziehen, bevor morgens der Strumpf angezogen wird.
- Kontrollieren Sie die Haut beim Eincremen auf gerötete Stellen, Schrunden oder kleine Verletzungen.
- Tragen Sie Strümpfe mit Haftband, kann die Haut unter dem Band gereizt werden. Hier hilft es, das Haftband im Laufe des Tages kurz anzuheben und die Haut zu lüften.
- Juckt die Haut dauerhaft, entstehen nässende Stellen oder vermuten Sie eine Unverträglichkeit, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
An heißen Tagen empfinden viele den Strumpf als besonders unangenehm. Lockere, luftige Kleidung darüber hilft. Manche legen die Strümpfe vor dem Anziehen in einem Beutel kurz ins Gefrierfach. Lassen Sie die Kompression im Sommer trotzdem nicht einfach weg, sondern besprechen Sie Probleme in der Praxis oder mit uns.
Woran erkenne ich, dass der Strumpf nicht mehr richtig passt?
Ein Kompressionsstrumpf passt nicht mehr, wenn er rutscht, Falten wirft, einschnürt oder sich ohne Mühe anziehen lässt. Auch sichtbare Laufmaschen, dünne Stellen oder ein ausgeleiertes Haftband sind Hinweise. Dann sollte der Sitz geprüft werden.
Ursache kann ein abgenutzter Strumpf sein. Oft hat sich aber auch das Bein verändert, zum Beispiel durch Gewichtsverlust oder weil eine Schwellung zurückgegangen ist. In beiden Fällen lohnt sich ein kurzer Termin im Sanitätshaus. Dort wird nachgemessen und geklärt, ob eine neue Versorgung nötig ist.
Zeigen wir Ihnen gern persönlich.
Eine Anleitung zu lesen ist das eine, den Strumpf selbst anzuziehen das andere. In unseren Messräumen in Kiel-Holtenau üben wir das Anziehen mit Ihnen in Ruhe und probieren gemeinsam aus, ob eine Anziehhilfe für Sie passt. Sind Sie nicht mobil, kommen wir für die Beratung auch zu Ihnen nach Hause.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin: unter 0431 260435-00 (Mo–Fr 8–18 Uhr) oder per E-Mail an info@--no-spam--hausderhilfe.de. Alle Wege, auch für einen Hausbesuch, finden Sie auf unserer Kontaktseite.
